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Die globale Zivilgesellschaft gestalten!

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Symposium Wirtschaftsanthropologie 2013 in Tübingen

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Das IfS-Team und Verbundene des Instituts beim ersten Strategietag in Bad Wimpfen 2015

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Synagoge in BukharaSKALIERT

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Unsere Mission

 

 

Die Globalisierung nicht als Schicksal hinnehmen, sondern die globale Zivilgesellschaft aktiv gestalten!

 

Externer Beitrag 31.08.2017

Ulrich Hemel schreibt für die WELT AM SONNTAG:

Davon geht die Kirche nicht unter

Es gibt viele gute Gründe für die Abschaffung der Kirchensteuer. Sie ist unzeitgemäß, nicht gerecht
und macht träge, findet der Theologe Ulrich Hemel…

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ifs/DGP Analyse der Coregroup der Arbeitsgemeinschaft Arbeitsmedizin der
Deutschen Gesellschaft für Phlebologie DGP
11.08.2017

Arbeit in Wärme und Hitze

Bedeutung des Kreislaufes

[DE] Hitze ist ein Risikofaktor ersten Ranges für das Herz und den Kreislauf. Die Core-Group des Arbeitskreises für Arbeitsmedizin innerhalb der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie hat sich intensiv mit diesem Thema auseinandergesetzt, speziell im Blick auf Gefäßdiagnostik und Handlungsmöglichkeiten. Dies ist angesichts der Sommerhitze ein besonders sinnvoller Aufklärungsbeitrag.

[EN] Heat is a risk factor for heart and circulation. The core group of vocational medicine within the German Phleblological Association has made a thorough consideration of connected issues, especially now in the hot mid of the European summer.

 

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Externe Publikation (Business Insider) von Ulrich Hemel 18.07.2017

Kirchensteuer in Deutschland — ein Relikt vergangener Zeiten?

Am Ende geht es ja wohl nicht ums Geld, sondern um Heil und Erlösung, Glaube, Hoffnung und Liebe

Deutschland ist ein Land großer religiöser Toleranz. Der Staat mischt sich in religiöse Angelegenheiten nicht ein, steht religiösen Aktivitäten aber positiv gegenüber — gleich ob es um den Bau einer Moschee, einer Synagoge oder einer Kirche geht. Grundsätzlich ist der Staat religiös neutral, denn wie sollte er inhaltlich über religiöse Fragen entscheiden können?

Zum Artikel…

Externe Publikation (The European) von Ulrich Hemel 05.07.2017

Ohne Nationalstaaten geht es nicht

Globale Zivilgesellschaft in Zeiten von Protektionismus und Renationalisierung

Wir haben erst angefangen, an einer globalen Zivilgesellschaft zu bauen- auch wenn es Rückschritte gibt, und auch wenn wir lernen, dass wir ganz ohne Nationalstaaten auch in den nächsten Jahrzehnten nicht auskommen werden! Der G20-Gipfel in Hamburg könnte ein Anfang beim wechselseitigen Zuhören werden!

Zum Artikel…

ifs Analyse von Mario Faust-Scalisi 04.07.2017

Wie viel Homogenität braucht eine gelebte Heterogenität?

[EN] How much homogeneity is needed for living up to pluralist heterogeneity?

Talking about globally lived heterogeneity,  the concept of one global civil society comes into view. It includes different views and people or stakeholder. Global civil society is a concept serving as a threshold to seemingly increasing global polarization. Not much has been discussed, however, on the need of a common basis to hold together all heterogeneity. We therefore have to ask why we should not include all humans within the idea of a global civil society. In this paper, we explore the thesis that global civil society needs a fundament of homogeneity in order to allow for all its heterogeneity. We find this base in human rights, in a diverse range of interpretations. The following paper argues for some reasons why this conclusion should be drawn and what this means for the use of the concept of one global civil society in scientific research.

 

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ifs Analyse von Mario Faust-Scalisi 19.05.2017

Gelebte Heterogenität oder die normative Suche nach Ordnung?

Möglichkeitsformen globaler Zivilgesellschaft

Heterogenität ist eine gelebte Realität – doch wird nicht jede Heterogenität gleich bewertet. An Beispiel der Betrachtung sozialer Ungleichheit in Mexiko und den USA zeigt sich, wie einerseits Sexismus und Rassismus auch in pluralen heterogenen Gesellschaften weiterlebt, andererseits aber es auch stetige Gegenbewegungen gibt. Darauf aufbauend lässt sich zeigen, dass dies keineswegs das Konzept einer globalen Zivilgesellschaft gefährdet, sondern im Gegenteil dieses Konstrukt stützt und zeigt, dass das Konzept innere Heterogenität sowie diskursive Aushandlung positiver und negativer Bewertungen inkludiert.

 

[EN] Heterogeneity is a lived reality – but not all is judged the same way. Looking at social inequality in Mexico and the USA it can be seen how on the one side sexism and racism keep on existing in plural heterogen societies, but on the other side there are always countermovements. Going further from this it can be shown that this doesn’t endanger the concept of one global civil society, contrary it supports the concept and shows that the concepts includes inner heterogeneity and a discursive bargain of positive and negative judgements.

 

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ifs Analyse von Anne Häseker 08.05.2017

Was bedeutet interkulturelle, was bedeutet interreligiöse Kompetenz?

Ein Literaturbericht

In der „Begriffsbestimmung: Interreligiöse Kompetenz – Interkulturelle Kompetenz“ werden Konzeptionen dieser aus den Fachbereichen wie der Religionspädagogik und Interkulturellen Pädagogik/Sozialen Arbeit vorgestellt. So erfolgt aus religionspädagogischer Perspektive neben Religiöser Kompetenz ebenfalls die Darstellung von Interreligiöse Kompetenz und Interkulturelle Kompetenz verschiedener Autoren. Letztere Begriffszusammensetzung wird ebenfalls aus Interkulturellen Pädagogik bzw. der Sozialen Arbeit betrachtet und der hier geführte kritische Diskurs angerissen. Die Basis für diese Konzeptionenbeschreibungen stellen die vorherigen Definitionen von inter-, interreligiös und interkulturell sowie erste Überlegungen zum komplexen Kompetenzbegriff. Diese Begriffsbestimmung dient zur ersten Orientierung im Kontext der Tagung zur „Interreligiösen Kompetenz“.

[EN]   In the „Definition: Interreligious Competence – Intercultural Competence“ concepts are introduced to this from the departments like the religious educational theory and intercultural educational theory/social work. Thus occurs from religious-educational perspective beside religious competence also the representation of interreligious competence and intercultural competence of different authors. The latter concept composition is also looked from intercultural educational theory or the social work and the critical discourse controlled here is introduced. The previous definitions from inter-, interreligiously and interculturally as well as the first considerations put the base for these concept descriptions to the complicated competence concept. This definition serves for the first orientation in the context of the conference to the „Interreligious Competence“.

 

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ifs Analyse von Klara-Marie Brandenburger 03.05.2017

Das Quartier als Ressource 

am Beispiel des Widerstands der Comunidade Vila Autódromo gegen die Stadtplanungspolitik Rio de Janeiros         

Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es die Auswirkungen der derzeitgen Stadtentwicklungspolitik der Meteropolregion Rio de Janeiro auf Quartiersebene zu diskutieren. Ausgehend von der Fragestellung, welche Funktion das Quartier als Ressource einnehmen kann, behandelt die Arbeit den Fall der Communidade Vila Autódromo und ihren Widerstand gegen die Baumaßnahmen für den Olympiastandort. Die olympischen Sommerspiele als zweites sportliches Megaevent innerhalb von zwei Jahren haben große Auswirkungen auf die Bautätigkeiten und die städtebaulichen Eingriffe in der Metropole. Diese treffen vor allem die ärmere Bevölkerung, die oftmals in räumlich entfernte Gebiete des sozialen Wohnungsbaus umgesiedelt oder schlicht verdrängt werden.

Die Vila Autódromo im Südosten der Stadt liegt auf dem Gelände welches für den Olympiastandort und danach für den spekulativen Wohnungsmarkt entwickelt werden soll. Die Bewohner_Innen leisten gegen die Räumung Widerstand,  als zentrales Kapital dient ihnen hierbei die an den Ort gebundenen sozialen Netzwerke. Die Aktivierung der Zivilgesellschaft zur Erhaltung ihres Quartiers ermöglicht den Bewohner_Innen im Kampf um den Raum zu bestehen.

 

[EN] The aim of the following work is to discuss the impact of recent city planning politics on neighbourhoods in Rio de Janeiro. Starting with the question of the role that neighbourhood can play as a resource for its inhabitants, it discusses the case of the communidade Vila Autódromo and its resistance against the construction works for the olympic village. The olympic summer games, as the second big sportevent within two years, have a huge impact on the construction and urban planning in the city. These activities mostly affect poor neighbourhoods, whose inhabitants are often moved to far away social housing projects or simply displaced.

The Vila Autódromo in the south eastern part of the city is located on the area which is developed as the olympic village and as speculative building land. The inhabitants resist the evictions, a central element in their resistance are the social networks tied to the place. The activation of the civil society to preserve their neighbourhood enables the inhabitants to take part in the fight for space in the city.

 

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ifs Analyse von Prof. Dr. Christian Hauser (HTW Chur) 24.04.2017

Entwicklung der deutsch-lateinamerikanischen Wirtschaftsbeziehungen

Seit 2004 ist Lateinamerika wirtschaftlich überdurchschnittlich gewachsen. Dies hat dazu geführt, dass sich die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und Lateinamerika intensiviert haben. Insbesondere die Direktinvestitionen haben sich positiv entwickelt. 2004 lag der Anteil Lateinamerikas am weltweiten Kapitalbestand deutscher Unternehmen im Ausland bei 2,0%; beim Personalbestand betrug die Quote 6,6%. Diese Werte erhöhten sich bis Ende 2014 auf 4,2% bzw. 7,6%. Bezüglich des Außenhandels war ein etwas moderaterer Bedeutungszuwachs zu verzeichnen. 2004 lag der Anteil Lateinamerikas an den weltweiten deutschen Importen und Exporten bei jeweils 1,9%. Dieser Wert erhöhte sich bis 2015 bei den Einfuhren auf 2,2% und bei den Ausfuhren auf 2,7%. Insgesamt bescherten die wirtschaftlichen Beziehungen mit Lateinamerika Deutschland im Zeitraum von 2004 bis 2015 einen Handelsbilanzüberschuss von 50,8 Mrd. Euro. Trotz der aktuellen Wachstumsschwäche bietet die Region Potenzial für eine weitere Vertiefung der wirtschaftlichen Beziehungen.

 

Abstract EN: Since 2004, Latin America’s gross domestic product (GDP) increased at an above average pace. This has also led to intensified economic relations between Germany and Latin America. In particular, foreign direct investments (FDI) developed positively. In 2004, Latin America hold a share of 2.0% in total German outward FDI stocks; regarding the number of employees abroad, the quota was 6.6%. By the end of 2014, these figures rose to 4.2% and 7.6%, respectively. With regard to foreign trade, the increase in importance was more moderate. In 2004, Latin America hold a share of 1.9% in both German imports and exports. By 2015, this figure increased to 2.2% for imports and to 2.7% for exports. Overall, the economic relations with Latin America resulted in a German trade surplus of 50.8 billion euros in the period from 2004 to 2015. Despite the current weak economic growth, Latin America offers potential for a further deepening of economic relations.

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Ein Beitrag aus unserer Kooperationsreihe mit Connosco_logo

ifs Analyse von Dr. Mario Faust-Scalisi 18.04.2017

Pluralität und Einheit

Das Wesen der Zivilgesellschaft im Rahmen zunehmender Polarisierung

Plurality and Unity – The character of civil society in time of increasing polarization

We found polarization both a threat and a chance for civil society, depending how it is taken. But this is linked to one of the core questions about civil society, especially global society – the question of its unity. Thinking about increasing polarization it is a challenge to even talk about one civil society within state borders, not even to mention one global society. But this easily taken view is challenged here, and, looking at the USA and Mexico, argued that still we can talk and think in matters of one civil society. It is even more important than before to keep this view.

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ifs Analyse von Prof. Dr. Theo Rauch (Freie Universität Berlin)  11.04.2017

Dezentralisierung

Die Mehrzahl der Entwicklungsländer hat in den letzten Jahrzehnten verfassungsrechtliche Schritte zur Dezentralisierung der politischen und administrativen Strukturen unternommen. Allein in den 1990er Jahren wurden in etwa 70 Ländern Dezentralisierungsgesetze verabschiedet (H. Fuhr 1999). Auch dies war eine Konsequenz der Krise des Zentralstaats. Mittlerweile hat sich die anfängliche – vor allem in EZ-Kreisen verbreitete – Dezentralisierungseuphorie etwas gelegt. Die Probleme und Grenzen dezentraler Steuerung in armen Ländern sind deutlich geworden. Die Strategieansätze der Dezentralisierungsförderung sind differenzierter geworden.

Im Folgenden wird der Begriff „Dezentralisierung“ näher erläutert und deren unterschiedliche Formen und Dimensionen beschrieben. Daraufhin werden mit Dezentralisierung verbundenen Erwartungen und Befürchtungen thematisiert. Dabei wird deutlich, dass die Zweckmäßigkeit einer Dezentralisierungspolitik von den jeweiligen Bedingungen des Landes abhängig ist, und dass es auf das „Wie“, auf die Ausgestaltung, das Design des dezentralisierten Systems ankommt. Die damit verbundene Frage der angemessenen Verteilung der staatlichen Aufgaben auf die politischen Ebenen wird im Anschluss daran vertiefend erörtert.

Erschienen in: Rauch, Theo (2009): Entwicklungspolitik. Theorien, Strategien, Instrumente. Braunschweig: Westermann (Das geographische Seminar).

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Ein Beitrag aus unserer Kooperationsreihe mit Connosco_logo

ifs Analyse von Alexandra Huck (kolko – Menschenrechte für Kolumbien e.V.) 16.03.2017

Gerechtigkeit und Frieden für Kolumbien?

Der bewaffnete Konflikt und Herausforderungen des aktuellen Friedensprozesses

Die kolumbianische Regierung hat im November 2012 Verhandlung mit der größten Guerillagruppe FARC aufgenommen, um den bewaffneten Konflikt zumindest mit dieser Gruppe zu beenden. Der umfassende Text einer Friedensvereinbarung, auf den sich die beiden Seiten Ende August 2016 geeinigt hatten, stellte eine große Herausforderung für die Umsetzung dar. Doch nach einem gescheiterten Plebiszit über den Friedensvertrag im Oktober 2016 galt es zunächst einen Weg zu finden, um die Ergebnisse der Verhandlungen bzw. wesentliche Teile des Vertrages zu retten, einen überarbeiteten Vertrag rechtskräftig zu verabschieden – und dabei den fragilen Waffenstillstand aufrecht zu erhalten.

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Ein Beitrag aus unserer Kooperationsreihe mit Connosco_logo

ifs Analyse von Mario Faust-Scalisi 08.03.2017

Gesellschaftliche und politische Polarisierung

Phänomen der Zeit, globale Herausforderung und doch auch Wegbereitung zu mehr zivilgesellschaftlicher Inklusion

Polarization isn’t just a challenge for politics, it is a challenge for many democratic societies. And it is a topic that questions much we hoped about civil society, within state borders and on a global scope. There are referenda and elections with results many thought would never happen. Taken as such polarization seems one of the biggest threats we are facing. First here a comparative perspective on the phenomenon is taken, what are the differences of this phenomenon globally. Building on this we can see that there are different was to look at the phenomenon, and in the end it can seem more like a chance than a threat.

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ifs Pressemitteilung 28.02.2017

6th Cologne Latin America Symposium 2016: ifs und connosco e.V. veröffentlichen Publikationsreihe

Im Herbst 2016 veranstaltete connosco e.V. das 6th Cologne Latin America Symposium (CLAS): Quo vadis, Lateinamerika? Neuordnung der politischen, wirtschaftlichen und sozialen Wirklichkeiten. Im Zuge der bestehenden Kooperation zwischen dem ifs und connosco e.V. haben sieben der Referierenden ihre Vortrags- bzw. Workshop-Inhalte verschriftlicht zur Verfügung gestellt. Diese Artikel werden ab sofort in regelmäßigen Abständen auf den Internetseiten der beiden Kooperationspartner veröffentlicht.

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